Die experimentelle Fotografie bildet den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Mari Stallybrass. Durch fotografische Überlagerungen, vielschichtige Farbkompositionen und bewusste Verfremdungen entstehen Bildräume, die sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegen. Die Arbeiten überschreiten die dokumentarische Funktion der Fotografie und entwickeln eine eigenständige, malerisch anmutende Bildsprache.
Im Zentrum des Werkes stehen Natur- und Stadträume sowie deren wechselseitige Beziehung. Ein wiederkehrendes Motiv ist das Wasser – als Ursprung des Lebens, als prägende Kraft der Landschaft und als unverzichtbare Ressource unserer Gesellschaft. Wasser erscheint dabei nicht nur als visuelles Element, sondern als Sinnbild für Wandel, Vergänglichkeit, Energie und Hoffnung.
Die künstlerische Praxis versteht sich als Einladung, vertraute Bildwelten neu zu betrachten. Durch die Überlagerung unterschiedlicher Realitätsebenen entstehen Werke, die den Blick über das Sichtbare hinaus lenken und Fragen nach der Verantwortung des Menschen gegenüber Natur und Umwelt aufwerfen.
So entsteht in ihren Werken ein Bogen von der realen Welt hin zur Fantasie.
Red Line of Live
Art Session 2023 St. Pölten Glanzstoff
Die Kunst Installation „Red Line of Life“ führt den Betrachter zur ganz persönlichen Reflexion seiner eigenen roten Linie.

Vergänglichkeit
Art Session 2024 St. Pölten Glanzstoff
Zum Thema „ Vergänglichkeit“ setzt sich Mari Stallybrass mit dem Wandel der Zeit auseinander und spannt den Bogen zwischen Natur und Technik
In der Fülle des Daseins liegt die Vergänglichkeit. Der Istzustand wird überlagert von der Bewegung der unaufhaltsamen Veränderung.
Turbinen gebaut für die Unendlichkeit, nun als stumme und funktionslose Monumente ihrer Nützlichkeit beraubt, Zeugen des unaufhörlichen Wandels. Eines wie das Andere ist, dem Lauf der Zeit unterworfen. Festgehalten im Bild vermischen sie sich im Auge des Betrachters als Einheit der Vergänglichkeit.
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Resonanzen des Wassers
Wasser – Ursprung des Lebens, elementare Kraft und kostbares Gut.
Experimentelle Fotografien über die Schönheit, Dynamik und den Wert einer lebensspendenden Ressource.

Die Überlagerung urbaner Strukturen mit dem Meer verweist auf die enge Abhängigkeit menschlicher Zivilisation vom Wasser. Das Werk thematisiert die Verletzlichkeit moderner Städte und erinnert daran, dass jede urbane Entwicklung auf natürlichen Lebensgrundlagen beruht.

Der Fels wird zum Sinnbild von Widerstandskraft und Kontinuität, während das Wasser seine unaufhaltsame Energie entfaltet. Durch die künstlerische Verfremdung entsteht ein Spannungsfeld zwischen Ruhe und Bewegung, Stabilität und Veränderung – ein Bild für die elementaren Kräfte der Natur und ihre zeitlose Präsenz.






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